Vereinsgeschichte

Es begab sich aber zu der Zeit………. So oder so ähnlich beginnen viele schöne Märchen oder Geschichten. Auch unser Beginn könnte so anfangen.

1998

Nach dem der Karneval in Westerburg seit Jahren nicht mehr stattfand, schlossen sich einige Willige zusammen, um den Karneval in Westerburg wieder zu beleben. Ausgehend von der Sängervereinigung 1852 Westerburg startete man das Projekt Karneval in Westerburg. Nach den ersten Treffen war klar, dass man Karneval mit und für Alle machen wollte und somit gründete man die Karnevalistische Kooperation Westerburger Vereine, kurz KKWV. An der KKWV beteiligten sich von Beginn an die Sängervereinigung 1852, die Freiwillige Feuerwehr , der TuS, der Hausfrauenbund, das Petermännchen Theater, die Volkstanzgruppe sowie die Kirmesgesellschaft. Allem Anschein nach war der Versuch Karneval in Westerburg wiederzubeleben der richtige Entschluss. Innerhalb weniger Tage war die Sitzung ausverkauft und das Publikum feierte nach Jahren wieder begeistert Karneval in Westerburg. Unter der Leitung des Sitzungspräsidenten Rolf Altgeld erlebten weit über 600 Zuschauer ein Programm der Superlative.

1999

Getragen von der Begeisterung des vorangegangenen Jahres starteten die Aktiven der KKWV in ihre zweite Session. Nachdem die Karten innerhalb von Stunden ausverkauft waren entschloss man sich etwas enger zusammenzurücken und in der Halle von Stühlen auf Bänke umzustellen. Somit konnten 150 Karten mehr zur Verfügung gestellt werde. Erneut flossen in Westerburg dann die Lachtränen und die karnevalistische Narretei nahm ihren Lauf.

2000

Zur Millennium Fassnacht, startete die KKWV auch erstmals eine eigene Kindersitzung am Karnevalssonntag. Auch hier konnten wir einen Volltreffer landen und bieten seit dieser Zeit sicher eine der besten Kindersitzungen im Westerwald.

2001

Der Elferrat 2001 wurde von unserem neuen Sitzungspräsidenten Helmut Bäumer angeführt und hatte für das Publikum wiederum eine tolle Session organisiert. Erstmals trat unsere eigene Garde der KKWV auf und unser Protokoller der ersten Stunde, Dieter Dünnes, lies das Stadtgeschehen in gewohnt gereimter Weise vorüberziehen. Die Bänkelsänger sowie die Schafbachlerchen waren wie in den Jahren zuvor der Garant für die ausgelassene Stimmung. Auch fand in diesem Jahr die offizielle Gründungsfeier der KKWV statt. Am 18.07.2001 trafen sich die Vorstände der an der KKWV beteiligten Vereine um einen eigenständigen Verein zugründen. Die KKWV war geboren. Den Vorsitz übernahm Carsten Fuckert, als Schriftführer wurde Dieter Bauer gewählt. Die Verwaltung der Finanzen wurde in die vertrauensvollen Hände von Gabi Frenz-Ferger gelegt.

2002

Die Aktiven der KKWV stürmten zum ersten Mal das Rathaus in Westerburg. Unvergessen wird sicher die Rede zur Schlüsselübergabe des Herrn Bürgermeister Schönberger bleiben. Um den Bürgermeister auch auf die kommenden Tage einzustimmen, wurde sein Kostüm gleich mitgebracht und angelegt. Unter dem Motto „Am Alten Markt da gab’s Radau, wir aber feiern mit Helau“ wurde eine beeindruckende Sitzung geboten. Extra vom SWR in Mainz wurde die Bühnendeko organisiert, die einen tollen Wochenmarkt darstellte. Mit tollen Beiträgen wurde das Publikum von den Sitzen gerissen bis hin zum krönenden optischen Abschluss einer Samba Show von „timbalando brasil“.

2003

In diesem Jahr gab es einen Wechsel des Sitzungspräsidenten. Helmut Bäumer übergab den Stab an Carsten Fuckert, der nun die Leitung der Sitzung inne hatte. Mit tollen Tanzvorführungen, Wortbeiträgen und Gesangseinlagen wurde das Publikum von den Stühlen gerissen. Der Höhepunkt in diesem Jahr war sicher der Auftritt von“ Gugge mer ma“ Bad Ems.

2004

Wir veranstalteten den ersten Karnevalsbasar in Westerburg. Sicher ein für den gesamten Westerwald einmaliger Basar. In der Sitzung am Samstag trat dann erstmal der neu Star der KKWV auf. Als „Cäsar“ trat Hannah Schardt vor ihr Publikum und lies bei ihrem Vortrag kein Auge trocken. Die Feuerteufel traten als neue Gardetanzgruppe auf und die Kooperation von Flying Nils und der Volkstanzgruppe lies ABBA auferstehen. Ein tolles Bild für die Damen gaben auch unsere Klavierspieler Hartmut Michel, Dieter Bauer, Jürgen Elsenbroich und Udo Ecker ab.

2005

Es gab einige Neuerrungen bei KKWV. Zum ersten Mal wurde ein Jugendprinzenpaar gekürt. Theresa I. und Matthias I. wurden am 11.11.2004 im Ratssaal zu Westerburg in ihr Amt eingeführt. Ein toller Abend mit tollem Programm und somit ein super Start für diese Neuerung in Westerburg. Auch der erste Westerburger Karnevalsumzug wurde in der Session 2004/2005 durchgeführt. Am 03.02.2005 zog dann dieser bunte Bandwurm durch die Strassen der Stadt. Gemeinsam mit der Regenbogenschule veranstalteten wir diesen Umzug mit anschließendem Programm in der Stadthalle. Ein voller Erfolg.

2006

Am Freitag, dem 13. Januar 2006 fand die Proklamation des zweiten Westerburger Jugendprinzenpaares statt. Mit einem tollen Programm starteten wir in die Session, die wieder ein toller Erfolg wurde. Erstmals hatten wir zu unserem Kinder und Schülerumzug auch einen Wagen gebaut, den wir in der Halle von Kalli Lenz gefertigt hatten. Ein toller Umzug mit der Stadtkapelle und der Regenbogenschule läutete die Närrischen Tage ein. Das „Narrenschiff stach in See“ und „Gigantisch gute Sitzungen“ waren die Überschriften in der Presse.

2007

Es gab erstmals zusätzlich zu den üblichen Veranstaltungen eine Frauensitzung unter dem Motto “ Wilde Wäller Weiber wollen Wallung“. Die närrischen Weiber aus Westerburg und dem Umland stürmten so zahlreich die Stadtgalerie, dass diese aus allen Nähten platzte. Auch einige Herren in „Damenkleidung“ mischten sich unter die weibliche Übermacht. Eine gelungene Veranstaltung, die auch 2008 ihre Fortsetzung fand.

2008

Während dieser Session präsentierte sich die KKWV mit einem neuen Wagen auf den Umzügen in Westerburg und Herrschbach. Ein im benachbarten karnevalistischen Nordrhein-Westfalen erworbenes „Fahrzeug“ findet nun in Westerburg sein Gnadenbrot. Mit viel Liebe haben ein paar Eifrige den „Bus“, der in Duisburg schon Bücher spazieren gefahren hat, in eine ansprechende Kammellenkutsche verwandelt. Die Feuerprobe bestanden Bus und Fahrer während des Kinder- und Jugendumzuges am Schwerdonnerstag. Am darauf folgenden Samstag gab es dann wieder eine Supersitzung in der Stadthalle Westerburg. Leider mussten wir auf dieser Veranstaltung einen Redner der ersten Stunde und Super-Aktiven von der Bühne verabschieden. Nach seinem 11. Auftritt in der Bütt verabschiedete Sitzungspräsident Carsten Fuckert unser Petermännchen ( Dieter Dünnes) in den Ruhestand.

2009

Das Jahr brachte dann endlich die Auflösung, wer in die großen Fußstapfen des Petermännchens tritt: Wie aus dem Nichts tauchte Stephan Krempel als Schlossgeist aus dem Saal auf und stürmte die Bühne. In einer Rede, die seines Gleichen sucht, resumierte er über das vergangene Jahr und ließ dabei kein Auge trocken. Auch sonst brachte die Session 2008/2009 einige Überraschungen mit sich. So endete die Ära des legendären Busses (diesmal als überdimensionales Gebiss unterwegs) auf dem Rosenmontagszug in Herschbach/Uww. Eines sei gesagt: Die Aufmerksamkeit war unsere…. Wie es weiter geht mit Wagen, Petermännchen, Elferrat und Co. erfahren Sie in der kommenden Session, deren Veranstaltungen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten!